"Programmed to Stay", Source: Wild Bunch Germany, DFF, © Zeitsprung Pictures, Wild Bunch Germany, © Mathias Bothor
Josef Ellers, Angela Winkler, Laura Tonke (v.l.)

Neu im Kino: Frau Winkler verlässt das Haus

Doris Dörrie ist seit jeher ein Garant für so intelligente wie publikumswirksame Unterhaltung. Mit pointiertem Humor und feiner Emotionalität nimmt sie sich in ihren Filmen häufig aktueller Gesellschaftsfragen an. So auch bei ihrem neuesten Film "Frau Winkler verlässt das Haus": Die Tragikomödie spielt im Jahr 2030 und handelt von der verwitweten Frau Winkler (Angela Winkler), die 80 Jahre alt ist und außer ihrer Tochter Emi (Laura Tonke) niemanden mehr hat. Als Emi sich jedoch aus beruflichen Gründen nicht mehr so oft um ihre Mutter kümmern kann, soll diese Aufgabe ein hochmoderner Pflegeroboter übernehmen. Zunächst fühlt Frau Winkler sich verlassen, ist wütend und gekränkt, doch mit der Zeit entwickelt sich zwischen ihr und dem menschenähnlichen Roboter (wunderbar gespielt von Josef Ellers) eine besondere Freundschaft – und schließlich muss er ihr sogar ein bedeutsames Versprechen geben … Im Gewand einer anrührenden Tragikomödie wirft Dörrie, die auch das Drehbuch schrieb, existentielle Fragen unserer Zeit auf: Was kann Künstliche Intelligenz leisten? Wie verhält sich der Mensch als emotionales Wesen zu ihr? Und kann ein Roboter einem Menschen etwas versprechen? Wie so oft findet Dörrie auf diese Fragen ebenso kluge wie vergnügliche Antworten.

Aktuelles

Am 26. Oktober 2026 findet im Rahmen von DOK Industry beim 69. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm - DOK Leipzig (26. Oktober bis 1. November 2026) erneut DOK Preview Germany statt. 

Mit dem neuen Community Award für herausragende Verdienste um die europäische Filmkultur würdigt die European Film Academy – mit ihren 5.700 Mitgliedern aus ganz Europa – einen entscheidenden und langjährigen Beitrag zur Entwicklung und Stärkung der europäischen Filmkultur.

Vom 1. bis 11. Oktober 2026 findet das Vancouver International Film Festival (VIFF) statt. Bei seiner 45. Ausgabe präsentiert das Festival internationales Kino aus zahlreichen Ländern und verbindet Filmvorführungen mit Talks, Live-Formaten und Industry-Veranstaltungen.

Am 9.10.2026 wird zum neunten Mal die CLIO - der Preis für den besten Film zu einem historischen Thema - vergeben. Der Preisträgerfilm 2026 ist Sandra Prechtels Dokumentarfilm "Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden".

Die FFA-Jury für Spielfilm hat 2.700.000 Euro Produktionsförderung an fünf Filme vergeben, drei weitere Projekte erhielten zusammen 247.000 Euro Projektentwicklungsförderung. Insgesamt wurden somit acht Spielfilme mit 2.947.000 Euro gefördert.