"Home Stories", Source: Pandora Film, DFF, © Adrian Campean, Trimafilm
Frida Hornemann

Berlinale 2026: Etwas ganz Besonderes

Die Berlinale geht in den Endspurt – und kurz vor Schluss geht mit Eva Trobischs "Etwas ganz Besonderes" noch ein vielversprechender deutscher Film ins Rennen um die Bären. Im Mittelpunkt steht die Jugendliche Lea, die sich bei einer Gesangs-Castingshow beworben hat und vom zuständigen Redakteur gefragt wird: "Wer bist du und was macht dich aus?" Lea weiß es nicht. Und beginnt, zwischen problembeladenem Elternhaus, bester Freundin und dem Muff ihrer Provinzstadt nach einem passenden Ich zu suchen... Eva Trobisch gehört spätestens seit ihrem vielfach preisgekrönten Me-Too-Drama "Alles ist gut" zu den interessantesten Vertreter*innen des aktuellen deutschen Kinos. Man darf davon ausgehen, dass sie die Coming-of-Age- und Provinzgeschichte in "Etwas ganz Besonderes" mit der von ihr gewohnten Sensibilität, Komplexität und emotionalen Tiefe erzählt. Neben der jungen Newcomerin Frida Hornemann gehören Max Riemelt und Gina Henkel als Eltern sowie Eva Löbau als freigeistige Tante zum Ensemble. Die Gala-Premiere von "Etwas ganz Besonderes" findet am 18. Februar im Berlinale-Palast statt, gefolgt von weiteren Vorführungen.

Aktuelles

Die Drehbuchautoren Duc-Thi Bui und Philipp Lutz sind Preisträger des von der MFG Filmförderung gestifteten und mit 20.000 Euro dotierten Thomas Strittmatter Preises 2026 für ihr Drehbuch zum Drama mit dem Titel "Malibu". Das Drama erzählt von den 17-jährigen Jonas und David, die sich während ihrer Krebserkrankung auf der Onkologie kennenlernen und eine enge Freundschaft entwickeln, in der schließlich Nähe und Liebe aufkeimen.

Mit einem deutlichen Anstieg der Teilnehmenden um fünf Prozent hat der European Film Market 2026 im Rahmen der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin seine Position als treibende Kraft der globalen Filmindustrie zu Jahresbeginn erneut gefestigt.

Welcher Film verfügt über die besten Bildbeschreibungen für blinde und sehbehinderte Menschen? Ab sofort können wieder alle Hörfilmfans entscheiden, wer den begehrten Publikumspreis beim Deutschen Hörfilmpreis erhält.

Bei den 76. Internationalen Filmfestspielen Berlin wird der äthiopische Regisseur Haile Gerima mit einer Berlinale Kamera geehrt. 

Vier Geldpreise sind beim Berlinale Co-Production Market (14. bis 17. Februar 2026) an Spielfilmprojekte vergeben worden.