Franz Schömbs, Source: DFF/Partial estate Franz Schömbs
Franz Schömbs im Atelier (ca. 1960)

50. Todestag: Franz Schömbs

Vor 50 Jahren, am 10. April 1976, starb der Filmemacher und Maler Franz Schömbs. In der Nachkriegszeit von der Kritik gelobt, vom großen Publikum aber kaum beachtet, wurde der Künstler erst in den vergangenen Jahren wiederentdeckt. Heute gilt er als Bindeglied zwischen den Avantgardisten der Weimarer Zeit wie Oskar Fischinger oder Hans Richter und dem experimentellen Kurzfilmschaffen der 1960er Jahre. Geboren 1909 in Mannheim, begriff Schömbs seine Filme ähnlich wie seine Vorläufer als Fortsetzung der Bildenden Kunst "mit anderen Mitteln" und erkundete in Werken wie "Opuscula", "Die Geburt des Lichts" oder "Den Einsamen allen" mit unterschiedlichen Techniken Farbe und Form, Zeit und Bewegung. Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum bewahrt den filmischen Nachlass von Franz Schömbs und hat fünf seiner Werke restauriert. Anlässlich seines 50. Todestags würdigt nun die Stiftung Künstlernachlässe Mannheim gemeinsam mit PORT25 – Raum für Gegenwartskunst den Künstler und seine Filme mit einer Ausstellung (Eröffnung: 10. April) sowie einer Reihe mit vier Vorträgen (16. April bis 28. Mai). Die Vorträge werden auch live auf dem YouTube-Kanal der Künstlernachlässe Mannheim gestreamt - eine wunderbare Gelegenheit, diesen Ausnahmekünstler kennenzulernen!

Aktuelles

Der Vergabeausschuss der nordmedia hat in der ersten Förderrunde 2026 Fördermittel in Höhe von rund 3 Millionen Euro bewilligt. Insgesamt 45 Projekte aus den Bereichen Film, Fernsehen, Games und Talentförderung wurden unterstützt – von der Stoffentwicklung bis zur Produktion.

Mario Adorf ist tot. Wie der "Spiegel" meldete, ist der Schauspieler nach kurzer Krankheit gestern in Paris gestorben.

Zum 50. Todestag des Mannheimer Künstlers Franz Schömbs (1909–1976) am 10. April veranstaltet die Stiftung Künstlernachlässe Mannheim gemeinsam mit PORT25 – Raum für Gegenwartskunst ab kommenden Freitag eine Ausstellung samt Vortragsreihe. 

In der ersten Sitzung des Jahres 2026 hat das Vergabegremium "Distribution Support" von German Films entschieden, 60 Kinostarts deutscher Filme im Ausland zu unterstützen. Insgesamt wurde eine Fördersumme von 273.000 Euro vergeben. 

Einmal pro Monat präsentieren DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und epd Film ein herausragendes deutschsprachiges Kinowerk mit anschließendem Werkstattgespräch. Am Mittwoch, den 8. April stellt Lauro Cress im Kino des DFF seinen mehrfach preisgekrönten dffb-Abschlussfilm "Ungeduld des Herzens" vor.