"Horst Schlämmer sucht das Glück", Source: LEONINE Distribution, DFF, © Leonine Studios, Sandra Hoever
Meltem Kaptan, Hape Kerkeling (v.l.)

Neu im Kino: Horst Schlämmer sucht das Glück

Ganze 17 Jahre ist es her, dass Horst Schlämmer, Redakteur des Grevenbroicher Tagblatts, seinen ersten Ausflug auf die große Leinwand machte. Zwar führte "Horst Schlämmer – Isch kandidiere!" den rustikalen Reporter nicht ins Bundeskanzleramt, beim Kinopublikum kam er gleichwohl sehr gut an. Und jetzt ist die Zeit reif für sein zweites Kinoabenteuer: "Horst Schlämmer sucht das Glück". Schlämmers Antwort auf die anhaltende Krisenstimmung und grassierende schlechte Laune der Deutschen ist ein Roadtrip durchs ganze Land, vom tiefsten Süden bis an die Nordseeküste, auf der Suche nach dem, was die Menschen glücklich macht. Dabei geht er in seiner entwaffnend ehrlichen Art direkt auf die Leute zu, unterhält sich mit LKW-Fahrerin Roswitha ebenso wie mit dem bayerischen Ministerpräsidenten und Food-Influencer Markus Söder. Und auch wenn Schlämmer als typischer "alter weißer Mann" heute noch öfter aneckt als 2009, legt er durchaus Lernwilligkeit an den Tag. Wie sein Erfinder Hape Kerkeling dem NDR verriet: "Eigentlich hat er das Zeug zum besseren Menschen, aber er wird es gottseidank nicht – und so bleibt er lustig." Und das beweist "Horst Schlämmer sucht das Glück" in der Regie von Sven Unterwaldt mit einer Fülle an skurrilen und sehr erheiternden Situationen.

Aktuelles

Der Filmemacher und Autor Alexander Kluge ist gestorben. Das meldete Der Spiegel heute mit Berufung auf den Suhrkamp Verlag.

Am gestrigen Dienstagabend wurde in Berlin der 24. Deutsche Hörfilmpreis vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vergeben. Insgesamt 20 Produktionen waren in sechs Kategorien nominiert. Moderiert wurde die feierliche Gala, die im historischen Colosseum Filmtheater in Berlin stattfand, von Nadine Heidenreich.

Das DOK.fest München präsentiert in diesem Jahr seine rund 100 Festivalfilme in 15 thematisch gegliederten Reihen. Die Festivalleiterin Adele Kohout setzt einen neuen Akzent: Es gibt jeweils einen Signature-Film, der das Reihenthema repräsentiert und von einem neuen Gesprächsformat begleitet wird: FokusTalks. Daran nehmen neben den Filmgästen auch Fachexpert*innen zum jeweiligen Thema teil.

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin haben ihre Bilanz für ihre 76. Ausgabe vorgelegt und ihre Termine für 2027 bekannt gegeben – mit wichtigen Änderungen zu den Vorjahren.

Am 31. März werden die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis verkündet, doch bereits heute hat die Deutsche Filmakademie einen ersten Preisträger bekannt gegeben: Wim Wenders wird bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises am 29. Mai in Berlin mit dem Ehrenpreis für seine herausragenden Verdienste um den Deutschen Film ausgezeichnet.