"Home Stories", Source: Pandora Film, DFF, © Adrian Campean, Trimafilm
Frida Hornemann

Berlinale 2026: Etwas ganz Besonderes

Die Berlinale geht in den Endspurt – und kurz vor Schluss geht mit Eva Trobischs "Etwas ganz Besonderes" noch ein vielversprechender deutscher Film ins Rennen um die Bären. Im Mittelpunkt steht die Jugendliche Lea, die sich bei einer Gesangs-Castingshow beworben hat und vom zuständigen Redakteur gefragt wird: "Wer bist du und was macht dich aus?" Lea weiß es nicht. Und beginnt, zwischen problembeladenem Elternhaus, bester Freundin und dem Muff ihrer Provinzstadt nach einem passenden Ich zu suchen... Eva Trobisch gehört spätestens seit ihrem vielfach preisgekrönten Me-Too-Drama "Alles ist gut" zu den interessantesten Vertreter*innen des aktuellen deutschen Kinos. Man darf davon ausgehen, dass sie die Coming-of-Age- und Provinzgeschichte in "Etwas ganz Besonderes" mit der von ihr gewohnten Sensibilität, Komplexität und emotionalen Tiefe erzählt. Neben der jungen Newcomerin Frida Hornemann gehören Max Riemelt und Gina Henkel als Eltern sowie Eva Löbau als freigeistige Tante zum Ensemble. Die Gala-Premiere von "Etwas ganz Besonderes" findet am 18. Februar im Berlinale-Palast statt, gefolgt von weiteren Vorführungen.

Aktuelles

Welcher Film verfügt über die besten Bildbeschreibungen für blinde und sehbehinderte Menschen? Ab sofort können wieder alle Hörfilmfans entscheiden, wer den begehrten Publikumspreis beim Deutschen Hörfilmpreis erhält.

Bei den 76. Internationalen Filmfestspielen Berlin wird der äthiopische Regisseur Haile Gerima mit einer Berlinale Kamera geehrt. 

Vier Geldpreise sind beim Berlinale Co-Production Market (14. bis 17. Februar 2026) an Spielfilmprojekte vergeben worden.

Während der Berlinale verlieh der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) in 14 Kategorien den Preis der deutschen Filmkritik für das Jahr 2025. Die Preisverleihung fand am Sonntag, dem 15. Februar 2025, in der Akademie der Künste in Berlin statt.

Der Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, verlieh am Abend des 13. Februar 2026  vor rund 800 Gästen die Goldene Lola 2026 für das beste unverfilmte Drehbuch an Lena Liberta für ihr Drehbuch zu dem Filmprojekt "Auf einmal drüben".

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