"Athos 2643", Source: Constantin Film Distribution, DFF, © Constantin Film Distribution GmbH, Seven Elephants GmbH, Paul Hepper
Maximilian Mundt

Produktionsnotizen: Athos 2643

Science-Fiction-Filme aus deutscher Produktion sind noch immer eine Rarität. Umso gespannter darf man auf das neue Projekt von David Wnendt sein, dass sich derzeit in der Postproduktion befindet: "Athos 2643" basiert auf dem gleichnamigen, 2022 erschienenen Bestseller und spielt im Jahr 2643 auf dem fiktiven Neptunmond Athos, der von einer Gruppe von Mönchen bewohnt wird. Als es zu einem mysteriösen Todesfall kommt, den auch MARFA, die künstliche Intelligenz der Gemeinschaft, nicht verhindern konnte, soll ein Inquisitor (Maximilian Mundt) der Sache auf den Grund gehen. Begleitet wird er von einer holografischen Assistentin (Emma Nova). Dann kommt es zu einem weiteren Todesfall… Der preisgekrönte Roman wurde von der Kritik vor allem für seine Mischung aus Thrillerelementen, kluger Science-Fiction und philosophischer Reflexion gelobt. Da David Wnendt bisher vor allem mit sehr gegenwärtigen Themen in Erscheinung getreten ist ("Kriegerin", "Sonne und Beton"), darf man gespannt sein, was er aus diesem ungewöhnlichen Stoff macht. Die weitere Besetzung unter anderem mit Christian Friedel und Iris Berben ist ebenfalls vielversprechend. Der Start von "Athos 2643" ist für Februar 2027 angekündigt – Premiere womöglich auf der Berlinale?

Aktuelles

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin haben ihre Bilanz für ihre 76. Ausgabe vorgelegt und ihre Termine für 2027 bekannt gegeben – mit wichtigen Änderungen zu den Vorjahren.

Am 31. März werden die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis verkündet, doch bereits heute hat die Deutsche Filmakademie einen ersten Preisträger bekannt gegeben: Wim Wenders wird bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises am 29. Mai in Berlin mit dem Ehrenpreis für seine herausragenden Verdienste um den Deutschen Film ausgezeichnet.

Am vergangenen Freitag feierten die diesjährigen SchulKinoWochen Hessen ihren offiziellen Abschluss. Die 20. Ausgabe verzeichnet in ihrem Jubiläumsjahr einen Rekord von rund 100.000 Besucher*innen. 

In ihrer jüngsten Fördersitzung hat die FFA-Jury für Dokumentarfilme 800.000 Euro Produktionsförderung für vier Filme vergeben, fünf weitere Projekte erhielten 210.291,30 Euro Projektentwicklungsförderung. Somit wurden insgesamt neun Projekte mit 1.010.291,30 Euro gefördert.

Die Jugend Filmjury hat ein neues Zuhause: Seit dem 1. Januar 2026 wird die erfolgreiche Arbeit (ehemals unter dem Dach der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) in Wiesbaden) beim Bundesverband Jugend und Film e.V. (BJF) in Frankfurt fortgeführt.