"No Mercy", Source: Real Fiction Filmverleih, DFF
"No Mercy"

Neu im Kino: No Mercy

Die Regisseurin Isa Willinger, zuletzt mit den preisgekrönten Dokumentarfilmen "Hi, Ai" und "Plastic Fantastic" im Kino präsent, begibt sich in ihrem neuen Film auf eine Reise durch das zeitgenössische feministische Kino. Ausgehend von der Beobachtung der von ihr intensiv erforschten russisch-ukrainischen Filmemacherin Kira Muratova, dass Frauen oft "die härteren Filme" machen, versammelt sie in "No Mercy" prägende weibliche Stimmen des Kinos wie Céline Sciamma, Alice Diop, Joey Soloway, Nina Menkes, Valie Export, Catherine Breillat und Virginie Despentes, die über Macht und Körper, über Wut und Lust, Verletzlichkeit, Sex und Gewalt sprechen – und über den "female gaze" als politische wie ästhetische Praxis. Entstanden ist ein offener, oft überraschend humorvoller Dialog darüber, wie Bilder entstehen und wie sehr sie unsere Vorstellungen von Freiheit und Geschlecht prägen. "No Mercy", im September auf dem Filmfest Hamburg erstmals vorgestellt, verbindet analytische Schärfe mit sinnlicher Unmittelbarkeit, ist provokant, klug und zutiefst neugierig - ein Kinoerlebnis, das aufrüttelt und die Debatte über das Sehen neu entfacht. Nicht nur zum Internationalen Frauentag am 8. März also genau das Richtige!

Aktuelles

Weit mehr als "Märchenfilme" und Staatsideologie: Vom 25. bis 27. März 2026 laden die Universität Erfurt und die DEFA-Stiftung zur internationalen Fachtagung "DEFA grenzenlos: Mobilität und Raum" auf dem Campus der Universität ein.

Auf seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB) unter Leitung von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Weichen für die Zukunft der Berlinale gestellt. Der Aufsichtsrat begrüßt die Bereitschaft der Intendantin, Tricia Tuttle, ihre Tätigkeit fortzusetzen und bedauert die Überlagerung künstlerischer Arbeit der jüngsten Berlinale durch politischen Aktivismus. 

Heute sind die Nominierungen für den Deutschen Kamerapreis 2026 bekanntgegeben worden. 

FILMZ wird 25 Jahre alt. Nach der ersten Ausgabe von FILMZ – Festival des deutschen Kinos im Jahr 2001 hat sich das Festival schnell als wichtige Säule der Film- und Kinokultur in Mainz etabliert und erfreut sich einer stetig wachsenden Beliebtheit weit über die Stadtgrenzen hinaus. 

Mit "Remake On Location" bringt die Kinothek Asta Nielsen ergänzende Programmteile von Remake. Frankfurter Frauen Film Tage an verschiedene Spielstätten im Rhein-Main-Gebiet. In den kommenden Wochen zeigt das Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in diesem Rahmen einige Werke der Filmemacherin Gisela Tuchtenhagen.

Kinostarts

05.03.2026
05.03.2026
05.03.2026

DVD-Starts