Verleihung Bayerischer Filmpreis



Die Verleihung des Bayerischen Filmpreises 2007 fand am Freitag, den 18. Januar 2008, im Prinzregententheater in München statt. Veranstalter war der Bayerische Rundfunk.



Mit dem mit 200.000 Euro dotierten Produzentenpreis wurden Molly von Fürstenberg und Harald Kügler von der Münchner Produktionsfirma Olga Film für "Kirschblüten – Hanami" von Doris Dörrie ausgezeichnet. Der Ehrenpreis des Bayerischen Filmpreises ging in diesem Jahr an Michael Ballhaus, einen der bedeutendsten Kameraleute des internationalen Films weltweit.

Den Regiepreis (dotiert mit 10.000 Euro) erhielt Fatih Akin für "Auf der anderen Seite". Der Drehbuch- und Nachwuchsregiepreis (dotiert mit 15.000 Euro) ging an Ralf Westhoff für seinen Film "Shoppen".

Die Darstellerpreise (je mit 10.000 Euro dotiert) erhielten Martina Gedeck für "Meine schöne Bescherung" und Elmar Wepper für "Kirschblüten – Hanami". Die Nachwuchsdarstellerpreise (je mit 10.000 Euro dotiert) gingen an Ellinor Lüdde für "Meer is nich" und Petra Schmidt-Schaller für "Ein fliehendes Pferd".

Den Dokumentarfilmpreis (dotiert mit 10.000 Euro) erhielt Pepe Danquart für seinen Film "Am Limit", als Bester Kinder- und Familienfilm (dotiert mit 10.000 Euro) wurde "Hände weg von Mississippi" von Detlev Buck ausgezeichnet.

Benedict Neuenfels bekam den Preis für die beste Bildgestaltung (dotiert mit 10.000 Euro) für Maria Schraders Film "Liebesleben". Ebenfalls für "Liebesleben" erhielt Niki Reiser den Preis für die Beste Filmmusik (dotiert mit 10.000 Euro).

Der Spezialpreis der Jury (dotiert mit 25.000 Euro) ging an Veit Helmer für seinen Film "Absurdistan". Den Preis der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken (VGF, dotiert mit 60.000 Euro) erhielten Britta Knöller und Hans-Christian Schmid (23/5 Filmproduktion GmbH) für den Film "Am Ende kommen Touristen".

Um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen, verleiht die Bayerische Staatsregierung seit 1979 auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerische Filmpreis für hervorragende Leistungen im deutschen Filmschaffen. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt 300.000 Euro dotiert. Den größten Anteil hat dabei der Produzentenpreis mit 200.000 Euro. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Auszeichnungen seiner Art in Deutschland. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell"arte von Franz-Anton Bustelli.

Quelle: Bayerische Staatskanzlei