Paula Beer in Venedig für "Frantz" ausgezeichnet

Bei den 73. Internationalen Filmfestspielen von Venedig, die am Wochenende zu Ende gingen, ist Paula Beer für ihre schauspielerische Leistung in François Ozons Film "Frantz" ausgezeichnet worden.

Die 21-jährige erhielt den Marcello Mastroianni Award als beste Nachwuchsdarstellerin. In der deutsch-französischen Koproduktion "Frantz" spielt Beer eine junge Deutsche, die kurz nach dem Ersten Weltkrieg um ihre in Frankreich gefallene große Liebe trauert und durch das Auftauchen eines fremden Franzosen in ihrem Dorf mit einem Geheimnis konfrontiert wird.

Den Goldenen Löwen, Hauptpreis für den besten Film, gewann der philippinische Filmemacher Lav Diaz für sein vierstündiges Werk um Gerechtigkeit und Rache "The Woman Who Left". Den Großen Preis der Jury erhielt Tom Ford für "Nocturnal Animals". Der Preis für die beste Regie ging ex aequo an Amat Escalante für "La region salvaje" ("The Untamed") und Andrej Konchalovsky für "Paradise". Ihren Spezialpreis vergab die Jury an "The Bad Batch" von Ana Lily Amirpour. Das biographische Drama "Jackie" über Jackie Kennedy gewann den Preis für das beste Drehbuch (Noah Oppenheim).

Emma Stone erhielt für Ihre Rolle in dem Musical "La La Land" die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin, als bester Hauptdarsteller wurde Oscar Martinez für "El ciudadano ilustre" geehrt.

Weitere Informationen: www.labiennale.org