Peter ist ein arbeitsfauler junger Mann, der zuwenig Geld in der Tasche hat. Da erfährt er bei einem Arztbesuch zufällig, dass eine ehemalige Schulfreundin, nicht schön aber reich, unheilbar erkrankt ist und bald sterben wird. Skrupellos macht er ihr den Hof und heiratet sie, um an ihr Vermögen zu kommen. Doch dann verliebt er sich immer mehr in die eigene Frau und stellt plötzlich fest, dass er sie nicht verlieren will. Jetzt gibt er alles Geld dafür aus, doch noch eine Heilung zu ermöglichen. Doch es ist zu spät. Seine Frau stirbt, aber Peter ist ein gewandelter Mensch.
Fotogalerie
Alle Fotos (5)Credits
Regie
Drehbuch
Kamera
Schnitt
Musik
Darsteller
- Peter van Booven
- Sybilla Zander
- Gerda Peters
- Professor Linz
- Kersten
- Mutter Pratsch
- Direktor Hersbach
- Matz
- Briefüberbringer
- Charles
Produktionsfirma
Produzent
Alle Credits
Regie
Regie-Assistenz
Drehbuch
Vorlage
Kamera
Bauten
Kostüme
Schnitt
Ton
Musik
Gesang
Darsteller
- Peter van Booven
- Sybilla Zander
- Gerda Peters
- Professor Linz
- Kersten
- Mutter Pratsch
- Direktor Hersbach
- Matz
- Briefüberbringer
- Charles
- Direktor Hersbachs Bruder
- Dr. Neumeister
- Mummie
- Chansonnière
Produktionsfirma
Produzent
Produktionsleitung
Aufnahmeleitung
Länge:
2833 m, 103 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Ton
Prüfung/Zensur:
FSK-Prüfung (DE): 28.05.1953, 06066, ab 16 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:
Uraufführung (DE): 23.06.1953, Berlin, IFF
Titel
- Originaltitel (DE) Ein Herz spielt falsch
Fassungen
Original
Länge:
2833 m, 103 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Ton
Prüfung/Zensur:
FSK-Prüfung (DE): 28.05.1953, 06066, ab 16 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:
Uraufführung (DE): 23.06.1953, Berlin, IFF
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11.06.2014 | 10:33 Uhr
Falk Schwarz
Zum Heulen
Melodram - was für ein abgenutztes Wort! Frieda Grafe hat erbarmungslos formuliert: "Entweder man heult oder man kotzt". Entweder man lässt sich von einem solchen Stoff einfangen, oder man verlässt das Kino. Das schreibt sich so leicht daher. Aber in diesem Fall gelingt O.W Fischer eine schauspielerische Leistung. Er wandelt sich von dem kaltschnäuzigen, nur an seinen Profit denkenden Tunichtgut zu dem liebenden Gatten, der sich überhaupt nicht mehr vorstellen kann, ein Leben ohne seine todkranke Frau zu verbringen. Natürlich überzieht Fischer in seinen Möglichkeiten, trägt dick auf (besonders zu Anfang), natürlich ist die Leuwerik affektiert, aber je länger der Film dauert, desto deutlicher wird: alle finden sich in ihre Rolle. Rudolf Jugert und Kameramann Helmut Ashley bleiben wohltuend gelassen und verhindern das Abgleiten dieses Melodrams in hohle Pathetik. Das ist auch eine Leistung. Die Enttarnung des "Halbgottes in weiß" des Professor Linz (Carl Wery) als einseitig unklugen Menschen, war zudem mutig. - Die Kritik fiel über diesen Film her, vermutlich auch aus einer Form der Abwehr. Für die Leuwerik war es der Durchbruch. Die Leute standen Schlange an der Kinokasse. Zuviel Leiden hatten sie alle im Krieg durchgemacht, zuviel war ihnen selber passiert, da wurde dieser Appell, dass es doch auch das Gute im Menschen gibt, nicht als Gefühlsduseligkeit abgetan. ich habe mich beim Ansehen dieses Films eher für das Heulen entschieden.
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