Armin Rohde, Source: limelight pr, © Mike A. Kraus & Marc O. Perino
Armin Rohde

70. Geburtstag: Armin Rohde

Armin Rohde hat in rund 200 Kino- und Fernsehproduktionen mitgewirkt – doch sein früher Auftritt in Sönke Wortmanns Kultfilm "Kleine Haie" (1992) ist unvergessen: Als bärbeißiger Camaro-Fahrer Ulf, Kampfname: "Bierchen", der auf dem Weg in den Italienurlaub eine Dose Bier nach der anderen wegtrinkt. Mit diesem kaum fünfminütigen Auftritt wurde Armin Rohde über Nacht berühmt – und lange Zeit auf den Rollentyp des liebenswerten "Prolos" festgelegt. Dass er weit mehr kann, bewies er nicht zuletzt mit seiner Verkörperung historischer Persönlichkeiten. Er war Emil Jannings in der Marlene-Dietrich-Filmbiografie "Marlene", Albert Einstein in "Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika" und Heinrich George in "Jud Süß - Film ohne Gewissen". Viel Kritikerlob und einen Hessischen Filmpreis brachte ihm seine Verkörperung eines verzweifelten Vaters in der "Tatort"-Folge "Das Haus am Ende der Straße" ein. Doch so gut er in all diesen Rollen auch war: Am liebsten sieht man Rohde noch immer als knorrig-kumpelhaften Typen, sei es als alternder Ex-Musiker (Kampfname: "Bulle") in der Buddy-Komödie "So viel Zeit", als Kneipier in "Die drei !!!" oder als Kommissar in der ZDF-Krimireihe "Der gute Bulle" – eine Paraderolle, die ihm kürzlich beim Deutschen Fernsehkrimi-Festival einen Ehrenpreis einbrachte. Am 4. April wird Armin Rohde 70 Jahre alt – wir gratulieren herzlich!

Aktuelles

Christine Kopf, seit Juli 2024 kommissarisch als Direktorin des DFF eingesetzt, ist künftig die neue Künstlerische Direktorin des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V. Das teilte jetzt der Verwaltungsrat des DFF mit.

So international wie nie zuvor: Zwölf deutsche Musikvideos wurden für den 27. MuVi-Preis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen (29. April - 04. Mai) nominiert. 

Die Ausgaben für den Kinobesuch und den Kauf, die Leihe oder das Streamen von Home-Video-Produkten liegen 2024 mit 4,5 Mrd. Euro wieder auf Rekordniveau. Das Wachstum um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr hat sich jedoch deutlich verlangsamt; 2023 hatte es noch 13 Prozent betragen.

In drei Wochen ist es wieder soweit: Am Mittwoch, 23. April, startet die 25. Ausgabe von goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films. Dramen, Dokumentarfilme, Komödien, Satire und Porträts aus dem Osten und der Mitte Europas – im Herzstück des Festivals, dem Wettbewerb, gibt es erneut eine große Vielfalt. 

Zum 40. Jubiläum hat das DOK.fest München ein neues kuratorisches Konzept entwickelt: Das bisherige Programmschema wird aufgelöst. Die 105 Festivalfilme werden in 16 thematisch fokussierte Reihen gegliedert. Die drei Hauptpreise werden weiterhin verliehen, sie heißen ab diesem Jahr VIKTORIA (s. unten). Um sie konkurrieren jeweils zehn bis zwölf vorab nominierte, herausragende Filme – reihenübergreifend. Das Publikum kann sich durch die neue Struktur bei der Filmauswahl viel leichter orientieren.