Inhalt
In seinen dunklen Augen ist ein aufgewühlter Geist zu spüren. Plötzlich macht er eine Geste, als wolle er die Regisseurin auf Abstand halten. Mit einem alten Foto in der Hand beginnt Ernesto emotionslos zu berichten: "Es sieht wie ein verlassenes Haus aus, aber hier lebte eine Familie. Hier wohnten meine Eltern und ich. Die Fenster sind zerbrochen, weil mein Vater sie einschlug, wenn er meine Mutter nicht schlagen konnte." Eine Insel, die raue See, Felsen und Bilder von teils trostloser Natur – sie stehen für den Aufruhr im Kopf des Protagonisten. Als Efthymia Zymvragaki einwilligte, einen Film über einen Gewalttäter zu drehen, wusste sie nicht, dass sie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert werden würde. Ein einfühlsames dokumentarisches Essay.
Quelle: DOK.fest München 2023 / Ina Borrmann
Kommentare
Sie haben diesen Film gesehen? Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag!
Jetzt anmelden oder registrieren und Kommentar schreiben.