Bis zum 10. Januar 2014 können aktuelle deutsche Kurzfilme des Produktionsjahres 2013 mit besonderer Kinoeignung eingereicht werden. Bis zu zehn Filme werden dabei mit jeweils 2000 Euro ausgezeichnet. Das Preisgeld geht an die Produzentinnen und Produzenten.
Zugelassen sind die Vorführformate 35mm, DCP, Digi-Beta und Blu-ray. Die Filme müssen eine Länge von drei bis 15 Minuten haben und von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft FSK im Jahr 2013 frei gegeben worden sein.
Die offiziellen Teilnahmebedingungen und Meldeformulare können unter der Postadresse Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Postfach 5129, 65041 Wiesbaden, Tel. 0611 / 97708-22, Fax, 0611 / 97708-29 oder per E-Mail kurzfilmpreis@murnau-stiftung.de, angefordert werden oder unter www.murnau-stiftung.de heruntergeladen werden.
Verliehen wird der von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung ausgeschriebene Preis im Frühjahr 2014 in Wiesbaden. Bei der festlichen Verleihung werden die zehn von der Kurzfilmpreis-Jury ausgewählten Filme gezeigt und prämiert.
Über den Kurzfilmpreis und seine Preisträger
Der Kurzfilmpreis der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung ist bundesweit eine der begehrtesten Auszeichnungen dieser Art und zählt neben dem Deutschen Kurzfilmpreis, dem Kurzfilmpreis der Filmförderungsanstalt (FFA) und dem Deutschen Wirtschaftsfilmpreis als Referenzkriterium für die FFA-Kurzfilmförderung.
In den Preisträgerlisten finden sich herausragende Kurzfilme wie "Schwarzfahrer" (ausgezeichnet 1994, Regie und Buch: Pepe Danquart), "Quest" (1996, Tyron Montgomery) und "Spielzeugland" (D 2008, Jochen Alexander Freydank), die ebenfalls mit dem Academy Award (Oscar) ausgezeichnet wurden. Für aufstrebende Talente ist der Murnau-Kurzfilmpreis seit jeher eine gute Adresse: Regisseure wie Fatih Akin ("Getürkt", 1997) und Florian Henckel von Donnersmarck ("Der Templer", 2003) wurden vor ihrem Durchbruch bereits damit ausgezeichnet. Auch Kurzfilme von etablierten Regisseuren wie Wim Wenders, der gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Film und Fernsehen München für "Die Brüder Skladanovsky erster Akt" (1994) ausgezeichnet wurde, oder Tom Tykwer, der für die Episode "True" (2005) zum filmischen Kompilationsprojekt "Paris je taime" prämiert wurde, finden sich in den Preisträgerlisten.
Alle Preisträger seit 1995 bietet die Internetseite www.murnau-stiftung.de/kurzfilmpreis
Quelle: www.murnau-stiftung.de