Inhalt
Eva Szepesi (Jahrgang 1932) aus Frankfurt hat als Überlebende des Holocaust am 31. Januar 2024 – dem Holocaust-Gedenktag – als Ehrengast im Deutschen Bundestag gesprochen – über ihre Kindheit sowie die Leidensgeschichte ihrer Familie. Sie und alle anderen Zeitzeug*innen dieser Doku waren während des Holocaust noch Kinder, bzw. und Jugendliche: Alexandra Stimmer und Dora Zinger waren Säuglinge, Liesel Binzer und Aviva Goldschmidt jeweils drei, Eva Szepesi war elf und Abraham Rozen zehn Jahre alt. Wie können ihre Geschichten vom Überleben des Holocaust bewahrt werden? Ein Theaterprojekt von Frankfurter Schüler*innen und Schülern im Alter von fünfzehn bis siebzehn Jahren versucht genau das: eigentlich Unaussprechliches auf die Bühne zu bringen. Wichtig dabei: ein behutsamer Umgang mit den tief traumatischen Erlebnissen – sowohl für die Überlebenden als auch für die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler.
Dieses Projekt, glaubt Filmemacher Nathaniel Knop, gibt denen eine Stimme, die lange geschwiegen haben: "Die Erinnerung an die Shoah darf nicht nur eine Erinnerung bleiben, sie muss eine kontinuierliche Mahnung und ein aktiver Bestandteil unseres heutigen Bewusstseins sein. Der Film ist ein Versuch, diese Erinnerung lebendig zu halten – nicht nur durch das Erzählen der Geschichten der Überlebenden, sondern auch durch die Begegnung zwischen den Generationen, die mit den Erinnerungen von heute und der Verantwortung für morgen umgehen müssen". Was ist uns die Erinnerungskultur wert im Kontext des Satzes "Nie wieder ist jetzt"? Diese Doku ist eine Antwort auf diese brennende Frage!
Kommentare
Sie haben diesen Film gesehen? Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag!
Jetzt anmelden oder registrieren und Kommentar schreiben.