Inhalt
Der Dokumentarfilm begleitet drei Personen des Netzwerks für Demokratische Kultur in der sächsischen Kleinstadt Wurzen bei ihrem zivilgesellschaftlichen Engagement gegen rechtsextreme und antidemokratische Strömungen. Im Zentrum stehen ihre alltäglichen Arbeitsprozesse – von Veranstaltungen, Bildungsarbeit und lokaler Vernetzung bis hin zu Reaktionen auf Anfeindungen in sozialen Medien und auf der Straße. Der Film zeigt, wie sich politisches Engagement in einer ländlichen Region gestaltet, in der rechte Strukturen und rechtspopulistische Positionen zunehmend präsent sind. Er macht sichtbar, wie die Protagonist*innen demokratische Arbeit vor Ort organisieren, Bündnisse stärken und öffentliche Räume für politische Auseinandersetzung sichern. Parallel dazu tritt der größere gesellschaftliche Kontext hervor, in dem sie sich bewegen: Während in urbanen Zentren Proteste gegen rechte Tendenzen oft schnell Mobilisierung erfahren, stehen Akteur*innen in kleineren Städten vor der Herausforderung, langfristige Strukturen aufzubauen und wiederkehrenden Angriffen standzuhalten.
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