Bundesweiter Aktionstag der Kommunalen Kinos



Der 14. Bundesweite Aktionstag der Kommunalen Kinos widmet sich dem Thema "Erlebnisort Kino".



Rund um den UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes am 27. Oktober wird das Kino selbst zum Hauptdarsteller. Der Welttag erinnert an die UNESCO-Empfehlung zum Schutz und zur Erhaltung bewegter Bilder vom 27. Oktober 1980. Er rückt die immense Bedeutung des Filmerbes ins öffentliche Bewusstsein und verweist auf die dringende Notwendigkeit, es zu schützen.

Kommt vor allem Filmarchiven und -museen die wichtige Aufgabe des Sammelns und Sicherns zu, so sind es insbesondere die Kommunalen Kinos, die aufgrund ihres Selbstverständnisses und ihrer technischen Ausstattung Werke aus allen Epochen der Filmgeschichte präsentieren. Der Aktionstag bietet so ein umfangreiches Programm von der Frühzeit des Films bis zu neuesten Produktionen, welches das Kino als besonderen Ort herausstellt und zum Ereignis werden lässt.

Schirmherr des diesjährigen Aktionstages ist der bekannte Regisseur, Produzent und Schauspieler Michael Verhoeven. Selbst Kinobesitzer, hebt er in seinem Grußwort das breite Spektrum des Aktionstages hervor und begreift diesen nicht zuletzt für die eigene Kinoarbeit als große Ermutigung.

Einige Kinos präsentieren am Aktionstag Höhepunkte der Filmgeschichte zum Thema Kino. Andere erinnern an (lokale) historische Ereignisse und an einzelne Kinos oder betonen den weltweiten Charakter des Aktionstages. Weitere Kinos kooperieren filmübergreifend und bieten Musik, künstlerische Experimente oder Kulinarisches. Oft sind Regisseure oder weitere Gäste eingeladen.

Mehrere Kommunale Kinos (Aalen, Achim, Leverkusen und Regensburg) zeigen zum Beispiel "Auge in Auge – Eine deutsche Filmgeschichte" (D 2008), Michael Althens und Helmut Prinzlers Hommage an das Kino. Im Deutschen Filmmuseum Frankfurt/M. werden beide Regisseure zum Filmgespräch erwartet.

Das Kino 46 in Bremen macht den Aktionstag zum Fest und bietet einen Kinderfilm und Spielaktionen, Stummfilme mit Klavierbegleitung, ungewöhnliche Kurzfilme zum Thema Kino, eine Schauspielerlesung mit Kinogeschichten und zum Ausklang Anthony McCalls Expanded Cinema-Klassiker "Line Describing a Cone".

Das Berliner Kino Arsenal stellt die Internet-Plattform "Lost Films" der Deutschen Kinemathek vor, die bei der Suche verloren gegangener Filme behilflich ist und mit Darstellungen von Filmen, die es eigentlich nicht mehr gibt, überrascht.

Das Gesamtprogramm finden Sie unter:

www.kommunale-kinos.de