Eine Sache, die sich versteht. 15 mal
In 15 Lehreinheiten wird das marxistische Vokabular von Ware und Arbeit, Lohn und Arbeitskraft, Tauschwert und Gebrauchswert in Bildern durchdacht. Die Vignetten bestechen in ihrer Direktheit, es ist immer unmissverständlich, worauf sie hinauswollen, weil sie nicht nur politische Begriffe präzise ins Feld führen, sondern filmische Denkweisen zueinanderstellen, die das Äquivalent dieser Begriffe sind: Politische Haltung und ästhetische Form gehen ineinander über, das didaktische Verfahren führt zu einer dialektischen Form, die sich in Bildmontagen, Schwenks, der Einteilung des Bildraums, dem Einnehmen einer Perspektive äußert. Es scheint nur konsequent, dass gegen Ende die Form des Lehrfilms verschwindet und der Film sich wie narratives Genrekino anzufühlen beginnt: "Die Absicht ist es, einen Gehenden über das Gehen nachdenken zu lassen, so daß er hinfällt" (Bitomsky und Farocki).
Quelle: 70. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)
Credits
Kamera
Schnitt
Darsteller
Produktionsfirma
Produzent
Alle Credits
Kamera
Schnitt
Darsteller
Produktionsfirma
Produzent
Filmförderung
Uraufführung (DE): 28.06.1971, Berlin, IFF-Forum
Titles
- Originaltitel (DE) Eine Sache, die sich versteht. 15 mal
- Weiterer Titel Eine Sache, die sich versteht. (15x)
- Weiterer Titel (eng) Something Self Explanatory (15x)
Versions
Original
Uraufführung (DE): 28.06.1971, Berlin, IFF-Forum
Kurzfassung
Aufführung (DE): 28.04.1995, Oberhausen, IFF - Sonderprogramm