Der weiße Teufel
Bei einem Angriff russischer Truppen auf das kleine Volk der Kaukasier wird ein Dorf völlig geplündert und zerstört. Viele Bewohner werden als Gefangene verschleppt. Doch der Heerführer Hadschi Murat, den sie bewundern, kann die Russen vernichtend schlagen.
Aber seinem neidischen Rivalen Schamil gelingt es, die kaukasische Bevölkerung gegen ihn aufzuhetzen, und Hadschi Murat bleibt nichts anderes übrig, als in russische Dienste zu treten. Trotz des Wohlwollens des Zaren und des prunkvollen Lebens am Petersburger Hof weigert er sich gegen seine Landsleute vorzugehen.
Bei einer Ballett-Gala in der kaiserlichen Oper erkennt er unter den Tänzerinnen Saira wieder. Sie wurde von den Russen verschleppt und muss nun unter den Nachstellungen des Zaren leiden. Hadschi Murat entführt sie kurz entschlossen und heiratet sie sofort. Den Verfolgern gelingt es jedoch, Saira wieder einzufangen. Er kann sie ein zweites Mal befreien, schickt sie in sein Heimatdorf und bereitet den Aufstand vor. Doch er wird im Kampf schwer verwundet und stirbt kurze Zeit später an seinen Verletzungen.
Credits
Regie
Drehbuch
Kamera
Darsteller
- Heerführer Hadschi Murat
- Nelidowa
- Saira
- Zar Nikolai I.
- Schamil
- Rjaboff
- Woronzoff
- Murats Sohn Jussuff
- Kind
Produktionsfirma
Produzent
Alle Credits
Regie
Regie-Assistenz
Drehbuch
Kamera
Standfotos
Kostüme
Liedtexte
Darsteller
- Heerführer Hadschi Murat
- Nelidowa
- Saira
- Zar Nikolai I.
- Schamil
- Rjaboff
- Woronzoff
- Murats Sohn Jussuff
- Kind
- Sänger
Produktionsfirma
Produzent
Produktionsleitung
Aufnahmeleitung
Erstverleih
Dreharbeiten
- 25.05.1929 - 10.08.1929: Südfranzösische Alpen, Grenoble, Schweiz, Nizza, Leningrad (Große Oper, Schloß, Osterprozessio
Uraufführung (DE): 29.01.1930, Berlin, Ufa-Palast am Zoo [Tonfassung]
Titles
- Verleihtitel (FR) Le diable blanc
- Originaltitel (DE) Der weiße Teufel
Versions
Original
Uraufführung (DE): 29.01.1930, Berlin, Ufa-Palast am Zoo [Tonfassung]
Prüffassung
Zensur: 24.01.1930, B.24880 [Tonfassung]
Prüfung (DE): 30.01.1930, B.24935 [stumme Fassung]
Zensur: 11.02.1930, B.25053 [Tonfassung]
Prüfung (DE): 17.02.1930, B.25103 [stumme Fassung]