Jorinde und Joringel
Die Autoren stellten das poetische Märchen vor den Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges in Deutschland. Der Film gewinnt dadurch inhaltlich an Aussagekraft, setzt jedoch auch ein gewisses Verständnis voraus. Für Jüngere ist er dadurch zu grausig und nicht geeignet.
Jorinde und das Findelkind Joringel wachsen in einer Bauernfamilie auf, die hinter dem großen Moor Zuflucht vor Marodeuren sucht. Dort, wo im dichten Wald die Geheimnisse der Märchen lebendig sind. Eine Zauberin, allgegenwärtig als Eule und Wacholderbaum, will das Mädchen vor allen Gefahren bewahren und verwandelt Jorinde in einen Nachtigal. Joringel sucht verzweifelt seine Geliebte, bis es ihm schließlich gelingt, sie wieder zurückzugewinnen. Doch die eigentliche Erlösung findet statt, als Joringel die Ungeheuer, die der Krieg hervorbrachte, vernichtet.
Eine eigenwillige Interpretation des Märchens, eingebettet in einen klaren historischen Kontext, der in seiner Aussage zeitlos ist.
Quelle: Kinderfilm online
Credits
Regie
Drehbuch
Kamera
Schnitt
Musik
Produktionsfirma
Alle Credits
Regie
Drehbuch
Dramaturgie
Kamera
Bauten
Plastiken
Animation
Schnitt
Ton
Musik
Sprecher
Produktionsfirma
Produktionsleitung
Erstverleih
Uraufführung (DD): 04.04.1958
Titles
- Originaltitel (DD) Jorinde und Joringel
Versions
Original
Uraufführung (DD): 04.04.1958