Garagenvolk
Der russische Norden. Eine unwirtliche Gegend, in der der Winter niemals zu enden scheint und der schwarze Ruß der Industrie sich über den frischen Schnee legt. Hier, am Rande einer Stadt, in der ein Bergbaukonzern der einzige Arbeitgeber ist, erstrecken sie sich ins Unendliche: Garagen, hinter deren rostigen Toren sich alles findet, nur kein Auto. Refugium des russischen Mannes, in dem mit Erfindergeist und Zähigkeit auf wenigen Quadratmetern alternative Lebensräume entstehen. Orte der Selbstverwirklichung, Projektionsflächen für große Träume und Zuflucht vor einem tristen Alltag jenseits des Polarkreises. Schrottsammler Ilja nutzt seine Garage als Werkstatt, Roman für seine Wachtelzucht, Pavel schnitzt Heiligenfiguren. Zwei Soldaten, die in der Nähe militärische Übungen absolvieren, lagern ihre Ausrüstung hier. Einer Rockband dient ihre Garage als Proberaum und Viktor hat seine in jahrzehntelanger Arbeit um vier unterirdische Stockwerke ergänzt. Alle gewähren Einblick in ihre Sehnsüchte, Sorgen und Leidenschaften. Ein Mikrokosmos, in dem sich ein verborgener Teil der Gesellschaft zeigt und in dem auch Platz für Humor ist.
Quelle: 70. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)
Credits
Regie
Drehbuch
Produktionsfirma
Produzent
Alle Credits
Regie
Drehbuch
Farbkorrektur
Ton-Design
Produktionsfirma
in Co-Produktion mit
in Zusammenarbeit mit
Produzent
Producer
Produktionsleitung
Erstverleih
Dreharbeiten
- 26.06.2017 - 20.02.2018: Murmansk, Kirovsk und Apatity
FSK-Prüfung (DE): 29.08.2022, 203804, ab 12 Jahre / feiertagsfrei
Uraufführung (DE): 26.02.2020, Berlin, IFF - Perspektive Deutsches Kino;
Kinostart (DE): 16.09.2021
Titles
- Weiterer Titel Garage People
- Originaltitel (DE) Garagenvolk
Versions
Original
FSK-Prüfung (DE): 29.08.2022, 203804, ab 12 Jahre / feiertagsfrei
Uraufführung (DE): 26.02.2020, Berlin, IFF - Perspektive Deutsches Kino;
Kinostart (DE): 16.09.2021
Kurzfassung
Awards
- Fairnesspreis von BFFS und ver.di FilmUnion
- Filmpreis der Werner Herzog Stiftung
- Prädikat: besonders wertvoll
- Heiner-Carow-Preis