Startschuss für "Remake. Frankfurter Frauen Film Tage"

Am Dienstag, 26.11.2019 um 19.30 eröffnet "Remake. Frankfurter Frauen Film Tage" in der "Pupille – Kino in der Uni". Es sprechen die Kuratorinnen Gaby Babić, Karola Gramann und Heide Schlüpmann, die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, Gabriele Wenner, Leiterin Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main sowie Michaela Filla-Raquin und Bianca Riemann, Offenes Haus der Kulturen.

 

Zur zweiten Ausgabe des Festivals wir u.a. auch die Generalkonsulin der Republik Argentinien, Miriam Beatriz Chaves erwartet.

Vom 26. November bis 1. Dezember 2019 werden Filme zum Thema "Geschichtsanschauung. HerStory" im Kino gezeigt. Es werden zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland erwartet, darunter Heiny Srour mit dem Film "The Hour of Liberation Has Arrived", die Regisseurin Stavroula Toska mit "Beneath the Olive Tree", zusammen mit Elli Nikolaou, einer der Protagonistinnen des Films.

Zur Geschichte des Verbandes "KIWI – Kino Women International" in Osteuropa (1987–1990) führen die Filmhistorikerin Pavla Frýdlová, und die Regisseurin Lana Gogoberidze am 28. November ein Gespräch, moderiert von Borjana Gaković.

Die US-amerikanische Filmwissenschaftlerin und -kritikerin B. Ruby Rich, wird am 29. November mit Karola Gramann durch das Programm "Fixsterne des queer cinema" führen. Ashley Hans Scheirl und Ursula Pürrer, Protagonistinnen des lesbischen Punk-Kultfilms "Rote Ohren fetzen durch Asche" werden anwesend sein.

Zu den großen Entdeckungen des Festivals gehören die beiden Stummfilme, die in der Matinée am 1. Dezember gezeigt werden: "Thora van Deken/A Mother’s Right" (SE 1920, R: John W. Brunius) und "The Child Though Gavest Me" (USA 1921, R: John M. Stahl). Beide werden von Maud Nelissen am Flügel begleitet.

Ein Festivalhöhepunkt ist das CineConcert am 28. November 2019 im Schauspiel Frankfurt mit der Welturaufführung einer Neukomposition für Kammerorchester der niederländischen Komponistin Maud Nelissen zu einem der spektakulärsten britischen Filme der 1920er Jahre, "Hindle Wakes" (1927) von Maurice Elvey.

Zum Festival ist eine Begleitpublikation erschienen: "Geschichtsanschauungen. Views of History", herausgegeben von Karola Gramann und Heide Schlüpmann.

An den turn tables bei der Festivalparty am 30. November u.a. die Drag-Ikone Vaginal Davis.

Die Filme des Eröffnungsabends am 26. November

-    "Welcome Visitors!" (ZA 2017, R: Penny Siopis)
-    "Illusions" (US 1983, R, B, P: Julie Dash)
-    "Wahlkampf 1932 (Letzte Wahl)" (Fragment. DE 1932/33, R, B, K, S: Ella Bergmann-Michel)
-    "Was würden Nazis niemals tun?" (DE 2017, SPOTS zum Tribunal "NSU-Komplex auflösen!")
-    "Solitaire" (DE 2017, R: Laura J. Padgett)
-    "performing monuments" (DE 2018, R: Katrin Winkler)

"Remake. Frankfurter Frauen Film Tage" wird gefördert von der HessenFilm und Medien GmbH, dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Mariann Steegmann Foundation und dem Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main. Unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Quelle und weitere Informationen: www.remake-festival.de