Nachlass von Maria Schell im Deutschen Filmmuseum Frankfurt/Main



Ausstellung, Buchprojekt und Filmreihe geplant



Das Deutsche Filmmuseum Frankfurt/Main plant für das kommende Jahr eine große Ausstellung, in der der Nachlass von Maria Schell präsentiert werden soll. Nach ersten positiven Gesprächen mit der Familie der am 26. April verstorbenen Schauspielerin, wollen Mitarbeiter des Filmmuseums demnächst nach Kärnten reisen, um den umfangreichen Nachlass Schells zu sichten. Danach sollen die Bestände nach Frankfurt kommen.

Geplant ist auch, die Ausstellung in anderen Städten und Ländern zu zeigen, so Hans-Peter Reichmann, der kommissarische Direktor des Deutschen Filmmuseums, ähnlich wie es auch bei vergangenen Ausstellungen des Hauses, etwa zu Stanley Kubrick, der Fall gewesen war. Die 1926 in Wien geborene Maria Schell war durch Filme wie "Die letzte Brücke" und "Dr. Holl" berühmt geworden und hatte im Lauf ihrer Karriere immer wieder auch mit internationalen Regisseuren wie Luchino Visconti und Richard Brooks zusammengearbeitet.

Weitere Informationen unter:
http://www.deutsches-filmmuseum.de/