Filmmuseum Düsseldorf

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Filmmuseum Düsseldorf
Quelle: Filmmuseum Düsseldorf
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Das im Herzen der Düsseldorfer Altstadt gelegene Filmmuseum ging 1998 aus dem 1979 gegründeten Düsseldorfer Filminstitut hervor. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, den Film in all seiner Vielfältigkeit zu bewahren, zu erforschen und zu vermitteln.

Dauerausstellung

Die Dauerausstellung widmet das Museum der Vermittelung von Filmgeschichte, Filmtheorie und Filmästhetik. Zu diesem Zweck werden auf 2000 qm Ausstellungsfläche verschiedenste Materialien zur Geschichte und Materie des Films ausgestellt. Aufnahme- und Projektionsapparaturen aus der Vorgeschichte der Kinematographie, Dokumente zu organisatorischen und wirtschaftlichen Aspekten der Filmproduktion, Apparate zur Aufnahme, Entwicklung, Bearbeitung und Vorführung des Films lassen sich ebenso finden wie Entwürfe, Dekorationen, Requisiten und Kostüme sowie Objekte und Dokumente der Rezeptionsgeschichte. So ist im Museum u.a. Klaus Kinskis Vampirkostüm aus Werner Herzogs "Nosferatu" sowie die "Blechtrommel" des gleichnamigen Klassikers von Volker Schlöndorff ausgestellt. Darüber hinaus werden durch die Konstellationen der verschiedenen Ausstellungsräume übergreifende Zusammenhänge sichtbar. Somit kann sich das Filmmuseum zu Recht als "Schule des Sehens" bezeichnen, die dem Besucher hochinteressante Einsichten in die technischen, physischen, physikalischen und formalen Bedingungen der filmischen Wahrnehmung und Erfahrung ermöglicht.

Sonderausstellungen

Das Düsseldorfer Filmmuseum bietet dem Besucher jährlich zwei Sonderausstellungen auf einer zusätzlichen Ausstellungsfläche. Hier werden Einzelaspekte des Films sowie herausragende Figuren der Filmgeschichte behandelt.

Studioausstellungen

Neben den größeren Sonderausstellungen finden drei bis viermal im Jahr kleinere Ausstellungen im Studio des Filmmuseums statt. Diese konzentrieren sich auf aktuelle Ereignisse rund um Personen und Institutionen bzw. stellen Genres oder die Filmproduktion ausgewählter Länder in den Mittelpunkt.

Kino

Das hauseigene Programmkino BLACK BOX bietet zweimal täglich Glanzstücke der internationalen Filmgeschichte in Form von thematischen Reihen, Retrospektiven und Werkschauen. Ferner werden aktuelle Produktionen präsentiert, die den Weg auf die großen Programmkino-Leinwände nicht geschafft haben, aber dennoch absolut sehenswert sind. Einmal im Monat begeistert BLACK BOX außerdem Liebhaber des Stummfilms mit ausgesuchten Klassikern, die stets mit Live-Musikbegleitung untermalt werden. Besonders ragt hier die berühmte restaurierte Welte-Kinoorgel aus dem Jahr 1929 hervor, deren gewaltige Klangkulisse sowohl normales Orgelspiel, als auch Pistolenknallen, Gewitterdonnern oder Schiffsglocken umfasst und somit die gezeigten Stummfilme eindrucksvoll begleitet.
Sonderausstellungen des Museums ergänzt das Filmprogramm der BLACK BOX mit entsprechenden Retrospektiven. Im Kinosaal, der im Jahr 2008 neu bestuhlt und behindertengerecht umgebaut wurde, finden 134 Personen Platz. Seit Januar 2009 wird das Programm ausschließlich vom Filmmuseum gestaltet.

Sammlungen

Die hausinternen Sammlungen des Filmmuseums werden seit 1979 aufgebaut. Sie beherbergen umfangreiche Photo-, Schriftgut- und Plakatarchive sowie die Nachlässe von Wolfgang Staudte, Veit Harlan, Helmut Käutner, Lotte Reiniger und Harry Piel. Das externe Filmarchiv beherbergt regionale, nationale und internationale Sammlungsbestände und umfasst insgesamt ca. 5000 Kopien zu 4400 Filmtiteln.

Filmmuseum Landeshauptstadt Düsseldorf
Schulstraße 4
40213 Düsseldorf
Tel: +49 (0)211/899-2232 Kasse (täglich ab 11.00 Uhr, außer montags)
Fax: +49 (0)211/899-3768
www.filmmuseum-duesseldorf.de
E-mail: filmmuseum@stadt.duesseldorf.de

Öffnungszeiten:
Di. bis So. 11.00 bis 17.00 Uhr
Mi. 11.00 bis 21.00 Uhr

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