Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)

Titel

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
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Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) begutachtet filmische Produktionen auf ihre Qualität und zeichnet herausragende Werke mit den Prädikaten "wertvoll" und "besonders wertvoll" aus.
Unabhängige FBW-Jurys bewerten Filme auf Antrag: Deutsche und internationale Produktionen, kleine Arthouseperlen und Mainstream, Kurz- und Langfilme, Dokumentarfilme. Die Prädikate sind begehrte Auszeichnungen für Filmemacher, Lob und Anerkennung für ihre Werke. Gleichzeitig dienen die Gütesiegel dem Zuschauer zur Orientierung in einem vielfältigen Angebot im Kino und auf DVD. Sie gelten so als unabhängige Filmempfehlungen. 

Zur Historie der FBW

Angefangen hat die Geschichte der Filmförderung durch Steuerermäßigung bzw. Steuererlass in Deutschland bereits in den 1920ern mit Einführung der Vergnügungssteuer. Nicht gewerbliche Veranstaltungen, die der Kunstpflege oder der Volksbildung dienten, konnten von dieser Steuer befreit werden. Die Länder hatten zu diesem Zweck zunächst eigene Prüfstellen errichtet. Zur Vereinheitlichung dieser Regelung wurde am 20. August 1951 auf Grund einer Verwaltungsvereinbarung zwischen den Ländern die FBW, damals "Filmbewertungsstelle der Länder der Bundesrepublik Deutschland" als zentrale Prüfstelle eingerichtet.

Die FBW: Unabhängig, kompetent und aktuell

Seit ihrer Gründung als gutachterliche Stelle aller Bundesländer hat die FBW ihren Sitz in Wiesbaden. Die FBW basiert auf einem einzigartigen Prinzip: die Bundesländer benennen Experten aus den unterschiedlichsten Medienbereichen, die ehrenamtlich als Gutachter für die FBW tätig sind – darunter unter anderem Filmkritiker, Festival-Leiter, Kinobetreiber, Hochschulprofessoren, Leiter von Filminstitutionen. Aus einem Pool von 85 Gutachtern werden fünfköpfige Jurys gebildet, die in immer neuen Konstellationen bei der FBW zusammen kommen. Gemeinsam sichten sie die eingereichten Filme und stimmen nach ausführlicher Diskussion über die Vergabe eines Prädikates ab. Dabei gelten allgemeine Kriterien der Filmanalyse. Die Filme werden beurteilt innerhalb ihres Genres nach Stoff und Form, nach Relevanz und Originalität des Themas, nach handwerklicher und filmkünstlerischer Qualität und schließlich der Angemessenheit der Mittel für den Film als Gesamtwerk.

Prädikate sind Gütesiegel für Filme aller Genres

Die Prädikate qualifizieren für die bundesweite Film- und Medienförderung. Darüber hinaus werden die Begründungen als unabhängige Information für Kinogänger und Mediennutzer über das Internet und die Presse veröffentlicht. Die Auszeichnungen leisten so auch einen Beitrag zur Diskussion um die inhaltliche und ästhetische Qualität und den kulturellen Wert von Medien. Die FBW wird daher anerkannt als älteste deutsche Filmförderung mit wichtigen gesellschaftlichen und kulturellen Aufgaben.


Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
Direktorin: Bettina Buchler
Schloss Biebrich
Rheingaustraße 140
65203 Wiesbaden
Tel: +49 (0) 611/ 96 60 04 - 0
Fax: +49 (0) 611/ 96 60 04 -11
www.fbw-filmbewertung.com
E-mail: film@fbw-filmbewertung.com

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