Katharina Müller-Elmau

Katharina Müller-Elmau

Darstellerin
*13.09.1965 Göttingen

Biografie

Katharina Müller-Elmau, geboren am 13. September 1965 in Buenos Aires, Argentinien, als Tochter des Schauspielers Raidar Müller-Elmau, erhielt ihre Schauspielausbildung von ihrem Großvater Eberhard Müller-Elmau, der ebenfalls als Schauspieler und Regisseur vor allem fürs Theater arbeitete. Vor dem Beginn ihrer Schauspielkarriere gehörte sie als Drummerin der von ihr mitgegründeten Rockband "Freaky Fukin Weirdoz" an.

Ihr erstes Theaterengagement erhielt sie 1988 am Bayerischen Staatsschauspiels, wo sie bis 1997 in zahlreichen Inszenierungen klassischer und moderner Stücke auf der Bühne stand. Während dieser Zeit studierte sie Schauspiel und Gesang und komponierte die Musik für mehrere Inszenierungen des Münchner Residenztheaters. Nach ihrem Abschied vom Staatsschauspiel widmete Müller-Elmau sich einige Jahre ganz der von ihr gegründeten Swing-Band "Die blauen Engel": von 1997 bis 2001 gastierte die Band, deren Programme sie selbst schrieb, an einigen der wichtigsten deutschen Bühnen.

Ihr Debüt als Filmschauspielerin gab Katharina Müller-Elmau 1988 in Sönke Wortmanns HFF-Abschlussfilm "Drei D". Zwei Jahre später spielte sie in Wortmanns TV-Komödie "Eine Wahnsinnsehe" eine tragende Nebenrolle. Aber erst ab Mitte der 1990er Jahre stand Müller-Elmau regelmäßig vor den Kameras. In erster Linie wirkte sie in Fernsehproduktionen mit, darunter Anno Sauls "Blind Date - Flirt mit Folgen" (1997), Vivian Naefes "Eine ungehorsame Frau" (1998), Peter Gersinas "Mein Vater, seine Neue und ich" (2005) oder die Komödien "Die Verzauberung" (2007), an der Seite von Heio von Stetten und Christoph Waltz, und "Die Trödelqueen" (2011). Daneben spielte sie am Schauspielhaus Bochum (2001) und an den Hamburger Kammerspielen (2003) weiterhin Theater.

In Kinoproduktionen sah man Katharina Müller-Elmau bislang nur gelegentlich. Nach einer Hauptrolle in der Beziehungskomödie "Japaner sind die besseren Liebhaber" (1995) spielte sie Nebenrollen unter anderem in Joseph Vilsmaiers "Marlene" (2000) und Hans-Christian Schmids "Crazy". Nach ihrem Auftritt in Michael Gutmanns "Herz im Kopf" im Jahr 2001 legte sie eine mehrjährige Kinopause ein. Erst 2010 meldete sie sich mit einer prägnanten Nebenrolle in der Tragikomödie "Vincent will Meer" als Kinosschauspielerin zurück – und wurde für ihre Verkörperung einer Ärztin für psychisch labile Menschen prompt für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Filmografie

2016/2017 Jugend ohne Gott
Darsteller
 
2015/2016 Apropos Glück
Darsteller
 
2014/2015 Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück
Darsteller
 
2011 Nägel mit Köppen
Darsteller
 
2010/2011 Das dunkle Nest
Darsteller
 
2010/2011 Föhnlage. Ein Alpenkrimi
Darsteller
 
2010 Kreutzer kommt...
Darsteller
 
2009/2010 Nie wieder frei sein
Darsteller
 
2009/2010 Vincent will Meer
Darsteller
 
2009 All You Need is Love - Meine Schwiegertochter ist ein Mann
Darsteller
 
2008/2009 Bittere Trauben
Darsteller
 
2008/2009 Schutzlos
Darsteller
 
2008 Brubeck
Darsteller
 
2006/2007 Die Verzauberung
Darsteller
 
2006/2007 Taubers Angst
Darsteller
 
2005 Liebe nach dem Tod
Darsteller
 
2001/2002 Herz im Kopf
Darsteller
 
1999/2000 Crazy
Darsteller
 
1999/2000 Marlene
Darsteller
 
1998 Die Stunde des Lichts
Synchronsprecher
 
1997/1998 Das Frankfurter Kreuz
Darsteller
 
1997 Eine ungehorsame Frau
Darsteller
 
1996/1997 Der Doppelgänger
Darsteller
 
1996 Todas - am Rande des Paradieses
Sprecher
 
1994/1995 Japaner sind die besseren Liebhaber
Darsteller
 
1994 Laura von Albanien
Darsteller
 
1989/1990 Eine Wahnsinnsehe
Darsteller
 
1989 Die Neue
Darsteller
 
1988 Drei D
Darsteller