Preise und Preisträger des DOK.fest 2010

12.05.2010 | 09:52 Uhr

Preise und Preisträger des DOK.fest 2010



Am gestrigen Abend wurden auf dem Internationalen Dokumentarfilmfestival München die Preise verliehen.


In DOK.international 2010, dem Wettbewerb für international renommierte Produktionen, ging der Dokumentarfilmpreis des Bayerischen Rundfunks und der Telepool GmbH - dotiert mit 10.000 EUR - an "Les Arrivants" von Claudine Bories und Patrice Chagnard aus Frankreich.

In DOK.deutsch 2010, einem neuen deutschsprachigen Wettbewerb für Filme, die sich thematisch und geographisch vorwiegend mit dem deutschsprachigen Raum auseinandersetzen, ging der BLM Filmpreis 2010 der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien - dotiert mit 5.000 EUR – an "Sergej in der Urne" von Boris Hars-Tschachotin. Eine Lobende Erwähnung der Jury ging "Hoffenheim – Das Leben ist kein Heimspiel" von Frank Marten Pfeiffer und Rouven Rech, Deutschland 2010, 100 Min.

Nominiert für den FFF-Förderpreis Dokumentarfilm des FilmFernsehFonds Bayern (5.000 EUR) waren Filme von RegisseurInnen, die in Bayern leben. Der FFF-Förderpreis Dokumentarfilm 2010 ging zu gleichen Teilen an "On the Other Side of Life" von Stefanie Brockhaus und Andy Wolff, Deutschland / Südafrika 2009, und "Was wird bleiben..." von Knut Karger, Deutschland 2009.


DOK.horizonte ist der Wettbewerb für Filme aus Entwicklungs- und Schwellenländern, die unter schwierigen politischen oder finanziellen Bedingungen entstanden sind und die sich für die Menschenrechte, für soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung engagieren. ARTE ist Sponsor der Horizonte Reihe. Der Horizonte Preis 2010 des DOK.fest München, dotiert mit 3.000 EUR, ging an "El Ambulante" von Eduardo de la Serna, Lucas Marcheggiano und Adriana Yurcovich, Argentinien 2009. Eine lobende Erwähnung der Jury gilt "La Casa" von Tayo Cortes, Kolumbien / Spanien 2009.

Der mimikri media Förderpreis 2010, vergeben von der Firma mimikri media, ist ein Sachpreis für die beste deutsche Nachwuchsproduktion für die Untertitelung des nächsten Films, um dessen Teilnahme an internationalen Festivals zu unterstützen. Er geht an "La Isla – Archivos de Una Tragedia" von Uli Stelzner, Guatemala/Deutschland 2009.

"Ich sehe was, was du nicht siehst!" heißt der 60-Sekunden-Dokumentarfilmwettbewerb des Münchner Vereins "Raumwandler" in Zusammenarbeit mit DOK.fest München, mit der Unterstützung von CANON (Sachpreise: je ein Camcorder) zum Thema "Realität ist eine Frage der Perspektive". Der Jurypreis ging an "Carousel Travel" von Xiaowen Zhul, Publikumspreise an "Der Beamte" von Stefanie Stahl und "Tagherz" von Michael Schranner.

Am heutigen Mittwoch laufen als krönender Abschluss in den DOK.fest-Kinos die BEST.DOKS: Publikumshits und Preisträgerfilme. Das genaue Programm gibt es auf der Website:

www.dokfest.de

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