Deutsche Filmakademie präsentiert neue Vorstandsmitglieder und startet Lola@Berlinale

14.02.2011 | 14:12 Uhr

Deutsche Filmakademie präsentiert neue Vorstandsmitglieder und startet Lola@Berlinale



Knapp einen Monat vor Bekanntgabe der Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2011 bestimmten die Mitglieder der Deutschen Filmakademie auf ihrer Mitgliederversammlung am 13. Februar 2011 die neuen Vorstandsmitglieder. Ab sofort erhält der Vorstand der Deutschen Filmakademie von folgenden neuen Mitgliedern Verstärkung: Schauspielerin Christiane Paul und Regisseur Anno Saul.


Die Schauspielerin Jasmin Tabatabai scheidet nach sechs Jahren aus dem Vorstand der Deutschen Filmakademie aus. Eine weitere Verlängerung der Amtszeit sieht die Satzung nicht vor. Regisseur Hark Bohm bleibt dem Vorstand als Stellvertreter verbunden.

Zusätzlich mit Monika Bauert (Szenen- und Kostümbild), Hagen Bogdanski (Kamera), Hans W. Geissendörfer (Produktion), Burghart Klaußner (Schauspiel), Thomas Kufus (Dokumentarfilm), Uta Schmidt (Musik / Schnitt / Tongestaltung), Dorothee Schön (Drehbuch), Tom Spieß (Produktion), Martin Steyer (Ton) und Connie Walther (Regie) ist der zwölfköpfige Vorstand wieder vollständig und alle Sektionen vertreten.

Die Geschäftsführung ist seit 01.01.2011 wieder eine Doppelspitze und liegt in den Händen von Alfred Holighaus und Anne Leppin.

Am Freitag Vormittag um halb zwölf fiel der Startschuss für das neue festivalöffentliche Programm LOLA@Berlinale im Festivalkino Cinemaxx 1 am Potsdamer Platz. Die von der Berlinale in Zusammenarbeit mit German Films und der Deutschen Filmakademie veranstaltete Reihe, in der alle für die Nominierung zum Deutschen Filmpreis vorausgewählten Spiel-, Dokumentar- und Kinderfilme gezeigt werden, begann mit der gut besuchten Vorführung des Films "Min Dit" von Miraz Bezar, der auch anwesend war. Filmakademie Ehrenmitglied Heinz Badewitz, der als Gastgeber die Reihe kompetent begleitet, konnte im Laufe der ersten Tage noch weitere Filmschaffende auf der Bühne und im Kino begrüßen. Denn die Mitglieder der Deutschen Filmakademie nutzen diese Vorführungen, um die ausgewählten Filme mit Kollegen und internationalen Festivalgästen auf der großen Leinwand zu sehen.

Zur Eröffnung der Reihe lud die Deutsche Filmakademie ebenfalls am Freitag Abend Mitglieder, Freunde, Fördermitglieder und Festivalprofis aus aller Welt zu einem Empfang in die "Berliner Freiheit" am Potsdamer Platz. Kulturstaatsminister Bernd Neumann und Berlinale-Direktor Dieter Kosslick sprachen Grußworte an die rund fünfhundert Gäste.

Der nächste Schritt auf dem Weg zur LOLA-Verleihung ist die Bekanntgabe der Nominierungen am 11. März 2011. Die glanzvolle Gala zum Deutschen Filmpreis 2011 findet am 8. April im Berliner Friedrichstadtpalast statt. Die von Barbara Schöneberger moderierte Veranstaltung wird am gleichen Abend im ZDF ausgestrahlt. Nach der erfolgreichen Premiere beim Deutschen Filmpreis 2010 liegt die Künstlerische Leitung der Show wieder in den Händen von Benjamin Herrmann und Florian Gallenberger.

Der Deutsche Filmpreis – die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film – ist mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 2,855 Mio. Euro des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsminister Bernd Neumann verliehen. Die Verleihung ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der DFA Produktion GmbH.

Aktuelle Informationen zum Deutschen Filmpreis 2011 und zum Auswahlverfahren finden Sie auch unter
www.deutsche-filmakademie.de bzw.
www.deutscher-filmpreis.de.