Bundesverband Regie verleiht Lebenswerk-Preis an Edgar Reitz

22.09.2016 | 14:03 Uhr

Bundesverband Regie verleiht Lebenswerk-Preis an Edgar Reitz

Der Bundesverband der Deutschen Regie hat die Nominierten für den Deutschen Regiepreis "Metropolis" bekanntgegeben, der am 6. November in einer festlichen Gala verliehen wird. Nominiert sind unter anderem Hans Steinbichler für "Das Tagebuch der Anne Frank", Stefan Rick für "Die dunkle Seite des Mondes" und David Wnendt für "Er ist wieder da". Der Preis für das Lebenswerk geht in diesem Jahr an Edgar Reitz, der nicht erst seit seiner großformatigen "Heimat-Trilogie" zu den außergewöhnlichsten deutschen Filmemachern zählt.

Der Bundesverband der Deutschen Regie (BVR) ist mit über 800 Mitgliedern eine der mitgliederstärksten Berufsvereinigungen der Film- und Fernsehbranche. Seit 1975 vertritt er die künstlerischen, rechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen der wichtigsten Filmemacher des deutschsprachigen Raums. Um die Qualität der Werke seiner Mitglieder zu würdigen und öffentlich herauszustellen und um die Position von Regisseuren/innen durch Nominierung und Auszeichnung zu stärken, verleiht der BVR den Deutschen Regiepreis "Metropolis". 2016 erfolgt dies bereits zum sechsten Mal.

Der Deutsche Regiepreis ist die Spitzenauszeichnung von Regisseuren für Regisseure sowie für einige der wichtigsten Mitstreiter der Regie. Er ist mit insgesamt 55.000 EUR dotiert. Aus den Einreichungen hat eine siebenköpfige Jury aus Regisseurinnen und Regisseuren folgende Filme und Fernsehwerke aus dem Jahrgang 2015/16 nominiert:

Beste Regie Kinofilm

- "Das Tagebuch der Anne Frank" von Hans Steinbichler
- "Die dunkle Seite des Mondes" von Stephan Rick
- "Er ist wieder da" von David Wnendt

Beste Regie Kinder-/Jugendfilm

- "Die weiße Schlange" von Stefan Bühling
- "Smaragdgrün" von Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde

Beste Regie Dokumentarfilm

- "Krieger Vater König" von Julian Reich
- "Parchim International" von Stefan Eberlein
- "Verfluchte Liebe deutscher Film" von Dominik Graf und Johannes F. Sievert

Beste Regie Fernsehfilm

- "Das Programm" von Till Endemann
-  "Der Fall Barschel" von Kilian Riedhof
- "Mitten in Deutschland NSU - Vergesst mich nicht (Die Opfer)" von Züli Aladag
- "Schweigeminute" von Thorsten M. Schmidt

Beste Regie TV-Serie/Serienfolge

- "Der Club der roten Bänder, Folge 2" von Richard Huber
- "Der Club der roten Bänder, Folge 8" von Sabine Bernardi
- "Vorstadtweiber, Folge 6" von Sabine Derflinger
- "Weinberg, Trauma" von Till Franzen

Beste Regie Nachwuchs

- "Dolores" von Michael Rösel
- "Highway to Hellas" von Aron Lehmann
- "Outside the Box" von Philip Koch
- "Simon sagt auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut" von Viviane Andereggen

Die Nominierungs-Jury bildeten Frauke Thielecke (Vorsitz), Selcuk Cara, Emre Koca, Sven J. Matten, Janis Rattenni, Marcus Schwenzel und Tobias Stille. Die Preisträger des Deutschen Regiepreises "Metropolis" werden nun durch eine Online-Abstimmung unter den Mitgliedern des "Bundesverbands Regie" ermittelt.

Einer der Höhepunkte der Verleihungs-Gala ist stets der mit 20.000 EUR dotierte Preis für ein Lebenswerk, der als Ehrenpreis der VG Bild-Kunst vergeben wird. Ihn erhält in diesem Jahr: Edgar Reitz.

Der Bundesverband Regie e.V. ist stolz, Edgar Reitz mit dem Lebenswerkpreis des Deutschen Regiepreises "Metropolis" 2016 als Ehrenpreis der VG Bild-Kunst, einer Retrospektive seiner Filme und einem öffentlichen Fachgespräch ehren zu können.

Quelle: www.deutscher-regiepreis.de

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