7. Kulturpolitisches Spitzengespräch zwischen Bund, Ländern und Kommunen im Bundeskanzleramt

17.03.2017 | 14:13 Uhr

7. Kulturpolitisches Spitzengespräch zwischen Bund, Ländern und Kommunen im Bundeskanzleramt

Auf Einladung der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, haben sich die Kulturministerinnen und -minister der Länder sowie Vertreter der Kommunen heute im Bundeskanzleramt zum inzwischen siebten kulturpolitischen Spitzengespräch in Berlin getroffen.

In ihrem Eingangsstatement hob Monika Grütters das "kooperative Engagement" von Bund und Ländern beispielsweise beim Originalerhalt und bei der Digitalisierung von Kulturgut sowie beim Denkmalschutz hervor. Der "bewährte kooperative Föderalismus" spiegele sich in "unserer einzigartig reichen Kulturlandschaft und unseren vielfältigen Projekten" wider. Gerade dieser flächendeckende Reichtum an Kultur in Deutschland verdanke sich vor allem dem Zusammenwirken der Autoritäten in Kommunen, Ländern und Bund.

Monika Grütters würdigte die bisher verabredeten und praktizierten Kooperationen. Zum Erhalt des Schriftlichen Kulturguts und zur Digitalisierung des Filmerbes führte die Staatsministerin aus: "Die Rettung unseres national wertvollen schriftlichen Kulturerbes ist eine Herkulesaufgabe. Wir sind uns einig, dass dies nur mit vereinten Kräften von Bund, Ländern und Kommunen zu bewältigen ist. Mein Haus stellt in diesem Jahr Sondermittel von einer Million Euro bereit, um das schriftliche Kulturerbe dauerhaft für die Zukunft zu bewahren."

"Eine weitere dringliche Herausforderung ist die Sicherung unseres nationalen Filmerbes", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters bei dem Spitzentreffen. "Angesichts der gewaltigen Zahl an Filmtiteln und angesichts des archivarischen Aufwands ist klar, dass wir auch dies nur gemeinsam bewältigen können. Auch hier wünschen wir uns weiterhin die Unterstützung der Länder."

Bereits seit 2012 fördert der Bund Digitalisierungsprojekte des Kinematheksverbunds. Monika Grütters hat in ihrem Haushalt die Mittel in diesem Jahr von 1 auf 2 Mio. Euro erhöht. Die Filmförderungsanstalt (FFA) stellte 2016 und 2017 je 2 Mio. Euro bereit.

Weitere Themen des intensiven und konstruktiven Meinungsaustauschs waren die Auslobung von Theaterpreisen durch Bund und Länder zum Erhalt der Vielfalt der deutschen Bühnen, der Runde Tisch "Frauen in Kultur und Medien", der Denkmalschutz und die Bedeutung der Kultur für die Demokratie.

Quelle: www.bundesregierung.de

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