Oh Brother Octopus

Oh Brother Octopus

Deutschland 2016/2017, Kurz-Dokumentarfilm

Inhalt

Die indonesischen Seenomaden glauben, dass mit jedem Neugeborenen ein Zwillingsbruder geboren wird – als Oktopus. Von den Nomaden werden unterschiedliche Rituale praktiziert, um mit dem Zwilling in Frieden zu leben und Missgeschicke, Unglücke und Schreckliches zu verhindern. Wenn doch etwas passiert, nimmt der Oktopus eine apokalyptisch anmutende Rache, so geht die Mär. Die Realität sieht ähnlich aus: Die Apokalypse kommt in Form einer neuen künstlichen Welt, die auf dem Wasser gebaut werden soll. Damit ist die Lebensgrundlage der Seenomaden gefährdet. Was sollen sie jetzt tun? Die Oktopusse gehören mit über 100 verschiedenen Arten zur größten Gattung der Kraken, sie sind sehr wandlungsfähig. Aber alle Möglichkeit zur Wandlung kommt irgendwann an ihr Ende, wenn der Raum dafür fehlt. Der Dokumentarfilmer Florian Kunert hat einen hybriden Film gedreht. Subjektive Kamera, Interviews, Beobachtung und Interventionen verquickt er zu einer Reise mit Tier und Mensch, unter und über Wasser.

Quelle: 67. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Alle Credits

Regie:Florian Kunert
Drehbuch:Florian Kunert
Kamera:Florian Kunert
Schnitt:Florian Kunert, Ian Purnell, Lara Rodriguez
Musik:Stefan Galler, The Strangers (DE)
Produktionsfirma:Kunsthochschule für Medien (KHM) (Köln)
in Co-Produktion mit:Highway Spirit (Dohna)
Produzent:Florian Kunert
Länge:27 min
Format:DCP
Bild/Ton:Farbe
Aufführung:Uraufführung (DE): 12.02.2017, Berlin, IFF - Shorts

Titel

Originaltitel (DE) Oh Brother Octopus

Fassungen

Original

Länge:27 min
Format:DCP
Bild/Ton:Farbe
Aufführung:Uraufführung (DE): 12.02.2017, Berlin, IFF - Shorts
 

Auszeichnungen

Deutscher Kurzfilmpreis 2017
Goldene Lola, Dokumentarfilm
 

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