Die Kinder sind tot

Die Kinder sind tot

Deutschland 2002/2003, Dokumentarfilm

Inhalt

In ihrem Dokumentarfilm "Die Kinder sind tot" sucht Aelrun Goette nach den Hintergründen eines Verbrechens, das im Sommer 1999 für Aufsehen sorgte. In einer Plattenbauvorstadt bei Frankfurt/Oder waren zwei Kleinkinder verdurstet, nachdem ihre Mutter sie 14 Tage lang alleine in der Wohnung zurückgelassen hatte, um bei ihrem neuen Freund zu wohnen. Zur Zeit der Tat war Daniela Jesse, die Mutter der beiden Jungen, 23 Jahre alt. Der Film arbeitet die überaus schwierige Lebensgeschichte der jungen Frau auf, begleitet den emotional aufgeladenen Prozess, fängt die hasserfüllten Reaktionen der Bevölkerung ein. Wegen zweifachen Mordes wird Daniela Jesse schließlich zu lebenslanger Haft verurteilt.

Kommentare

Sie haben diesen Film gesehen? Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag!

Credits

Alle Credits

Regie:Aelrun Goette
Drehbuch:Aelrun Goette (Konzept)
Kamera:Bernd Meiners
Schnitt:Andreas Zitzmann
Ton:Pascal Capitolin
Musik:Martin Todsharow
Produktionsfirma:Zero Fiction Film GmbH (Berlin)
in Co-Produktion mit:Bayerischer Rundfunk (BR) (München), Südwestrundfunk (SWR) (Stuttgart)
in Zusammenarbeit mit:Arte Deutschland TV GmbH (Baden-Baden)
Produzent:Thomas Kufus
Erstverleih:Ventura Film GmbH (Berlin)
Filmförderung:Filmboard Berlin-Brandenburg GmbH (Potsdam)
Länge:2306 m, 84 min
Format:35mm, 1:1,85
Bild/Ton:Farbe, Stereo
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 19.02.2004, 97064, ab 12 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 23.10.2003, Hof, Internationale Filmtage;
Kinostart (DE): 11.03.2004;
TV-Erstsendung (DE): 04.04.2005, Arte

Titel

Originaltitel (DE) Die Kinder sind tot
Arbeitstitel Kevin und Tobias

Fassungen

Original

Länge:2306 m, 84 min
Format:35mm, 1:1,85
Bild/Ton:Farbe, Stereo
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 19.02.2004, 97064, ab 12 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 23.10.2003, Hof, Internationale Filmtage;
Kinostart (DE): 11.03.2004;
TV-Erstsendung (DE): 04.04.2005, Arte
 

Auszeichnungen

Deutscher Filmpreis 2004
Lola, Bester Dokumentarfilm