Helene Hegemann zu Gast in der Reihe "Was tut sich – im deutschen Film?" im Deutschen Filmmuseum

12.10.2017 | 16:22 Uhr

Helene Hegemann zu Gast in der Reihe "Was tut sich – im deutschen Film?" im Deutschen Filmmuseum

Am Sonntag ,15. Oktober, um 20:15 Uhr ist der Film "Axolotl Overkill" von Helene Hegemann in der Reihe "Was tut sich – im deutschen Film?" im Deutschen Filmmuseum Frankfurt am Main zu sehen. Die Regisseurin wird für die Vorführung anwesend sein und nach dem Film ein Gespräch mit Claudia Lenssen (epd film) führen.

Einmal pro Monat widmet sich die Reihe "Was tut sich - im deutschen Film?" dem aktuellen deutschen Kinogeschehen. Im Oktober stellt Regisseurin Helene Hegemann ihre kontrovers diskutierte Romanverfilmung "Axolotl Overkill" vor, die beim renommierten Sundance Film Festival 2017 mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet wurde. Hegemann gilt als eine der erfolgreichsten Nachwuchsautorinnen Deutschlands. Ihre Romanvorlage "Axolotl Roadkill" löste 2010 eine Grundsatzdiskussion über Plagiate aus - und wurde dennoch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Helene Hegemann (geboren 1992 in Freiburg) begann mit 14 Jahren, Drehbücher zu schreiben. Bereits ein Jahr später konnte sie mit Unterstützung der Bundeskulturstiftung ihr Drehbuch "Torpedo" verfilmen (DE 2008). Das prominent besetzte Jugenddrama wurde beim Filmfestival Max Ophüls Preis als Bester Mittellanger Film ausgezeichnet. Sie spielte die Hauptrolle in Nicolette Krebitz' Beitrag zum Episodenfilm "Deutschland '09" (DE 2009) und wirkte 2015 in den Filmen "Wer hat Angst vor Sibylle Berg?" (DE 2015, R: Sigrun Köhler, Wiltrud Baier) und "Traumfrauen" (DE 2015, R: Anika Decker) mit. "Axolotl Overkill" ist ihr erster abendfüllender Spielfilm.

"Axolotl Overkill"
Deutschland 2017. R: Helene Hegemann. D: Jasna Fritzi Bauer,
Mavie Hörbiger, Laura Tonke, Arly Jover, Nikolai Kinski. 94 Min. DCP

"Normal" kann jeder. Die 16-jährige Mifti hat jedoch keinen Bock auf "normal". Nach dem Tod ihrer Mutter lebt sie mit ihren älteren Halbgeschwistern Annika und Edmond in einer Berliner WG. Aus ihrer Sicht ist Schule als Ort des Lernens überbewertet, auch auf Freunde gibt Mifti nicht viel. Überhaupt: Das Leben der Erwachsenen erscheint ihr wenig erstrebenswert. Einzig für ihr Haustier, einen Lurch namens Axolotl, übernimmt sie Verantwortung. Bis Mifti eine Affäre mit der wesentlich älteren und mysteriösen Alice beginnt. Die Deutsche Film- und Medienbewertung lobte "Axolotl Overkill" als "radikal und kompromisslos".

Vorfilm: "Kein Platz für Gerold" (Deutschland 2006. R: Daniel Nocke. 35mm. 5 Min.)

Quelle: www.deutsches-filmmuseum.de

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